Hallo, mein Name ist Patrick Queisler. Seit 2003 arbeite ich als Webdesigner in Bonn. Dies ist mein persönlicher Blog, meine Spielwiese. Willkommen!

Schon Vanilla Ice besang den „Five point oh“ – den legendären, 5,0 Liter großen Motor des Ford Mustang GT. Und der ist jetzt zurück – im Ford Mustang GT des Modelljahres 2011! Neben dem ebenso neuen 3,7 Liter V6 mit 305 PS braucht sich der neue V8 natürlich nicht verstecken – 412 PS und neue 6-Gang Schaltung (manuell oder automatisch) sind ein Wort. Dabei sind diese Informationen eigentlich noch geheim – doch ein Eingeweihter konnte nicht still halten und veröffentlichte die Infos vorab in der Online-Community Facebook. Die offizielle Premiere ist erst Anfang Januar auf der NAIAS in Detroit.
Die Rückkehr der Pony- und Muscle-Cars

Im Jahre 2005 kam der neugestaltete Ford Mustang auf den Markt. Mit seinem Retro-Design eroberte er schnell die Herzen aller Fans. Jetzt sah der Mustang wieder nach Pony-Car aus, einer Fahrzeuggattung, die er 1964/65 einst selbst erschuf. Elegant, erschwinglich, leistungsstark. Gegen Ende der Dekade sprangen dann auch andere Hersteller – mal wieder –auf den Zug auf: Es kamen der neue Dodge Challenger und Chevrolet Camaro auf den Markt. Doch obwohl beide mit modernerer Technik und mehr Leistung aufwarten können – gewinnt in den Vergleichen regelmäßig der Mustang. Im Jahre 2010 kam ein leicht erneuertes Design: Muskulöser, feiner gezeichnet. Und gerade im Innenraum deutlich hochwertiger. Ja, die Motoren waren weiterhin nicht wirklich der aktuellste Stand, und auch die Starrachse im Heck war immer noch ein Punkt, den Kritiker gerne aus der Tasche zogen. Dabei fährt sich der Mustang erstaunlich gut – nahezu europäisch. Und auch der Mangel bei den Motoren wurde nun behoben. Sie sind nicht nur deutlich leistungsstärker, sondern auch effizienter, verbrauchen also weniger Benzin. Den neuen 5,0 Liter V8 sollte man im Durchschnitt mit 13 Litern auf 100 km bewegen können. Das können auch die deutschen Premium-Hersteller nicht besser. Nicht vergessen: Der Wagen hat immerhin 412 PS!

Wer nun damit rechnet, dass so ein Mustang mit V8-Motor so um die 60.000 € rechnet, liegt weit daneben. Er war und ist erstaunlich erschwinglich. Leider bietet Ford seinen Mustang weiterhin nicht offiziell in Deutschland an, bei einigen Händlern steht er trotzdem auf dem Hof. Und dank freier Importeure ist der Kauf in den USA nicht anders wie in Deutschland. Einer dieser Importeure ist die „US Fahrzeugvermittlung Eckhoff“ aus Lebrade. Dort kostet das 2010er Modell mit dem alten V8 derzeit ab 29.900 € – der günstige Dollarkurs macht es möglich. Aber auch mit absoluter Vollausstattung kommt man kaum über 40.000 € – inklusive Verschiffung, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer, TÜV-Abnahme und sämtlichen Sondergenehmigungen. Ein VW Golf GTI kommt mit Vollausstattung in ähnliche Regionen. Beim Mustang stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis noch.

Der Blick über den großen Teich lohnt sich also für alle, die ein individuelles Auto suchen. Denen ein Mercedes zu bieder, ein BMW zu großspurig und ein Audi zu perfekt ist. Und auch für Tuning-Freunde und solche, die es werden wollen, hat der Markt einiges zu bieten. Neben weltbekannten Tunern wie Shelby oder Roush haben auch viele andere Teile für den Mustang im Programm – auch deutsche Händler sind darunter. Und wer sich vorab informieren möchte, ist zum Beispiel bei der US-Car Community dr-mustang.com gut aufgehoben.
Andriz
28. Januar 2010 um 12:56
Nun leben wir in der Zeit der knappen Resourcen und des steigenden Bewusstseins für die Klima-erwärmung. Wie schaut es denn aus mit dem Benzinverbrauch und dem CO2 Ausstoß.
Das Muscle Cars im Vergleich geradezu unglaublich günstig angeboten werden ist ja nichts Neues. Schön ist er auch, keine Frage. Aber hast Du mal in einem drin gesessen? Darauf wäre ich mal neugierig.
Es gibt eine Serie in UK, “Top Gear”, die befassen sich auf sehr ironische Weise auch mit Muscle Cars, such mal bei Youtube nach “Top Gear Mustang”.
Andriz
28. Januar 2010 um 12:57
Nachtrag: Ich war einige Zeit nicht mehr auf Deinem Blog, habe also erst jetzt gesehen dass du ein solches Gefährt Dein Eigen nennst.
Als Convertible.
Auch nicht schlecht.
Pat
28. Januar 2010 um 13:30
Ob ich mal in einem gesessen habe? Ich fahre einen! Siehe http://sosuechtig.de/mustang/
Im Vergleich zu deutschen Modellen mit V6 und V8 Motoren sind die amerikanischen Autos weder besser noch schlechter, was Benzinverbrauch und CO2 angeht. Man darf sie natürlich nicht mit einem Polo vergleichen.