Willkommen im Jahr 2010, willkommen zur Revolution der Medienwelt. Das iPad von Apple wurde vor einigen Wochen vorgestellt, und mit dem iBookstore finden nun auch digitale Bücher – eBooks – den Weg in die digitale Zukunft. Gut, das gab es bisher auch schon, nur verspricht der Weg von Apple auch zum Erfolg zu führen. Warum? Weil es Apple ist. Man schaue einfach mal auf den iPod und die Musikindustrie.

Was aber eigentlich noch unendlich viel geiler auf dem iPad sein könnte sind Magazine. Wenn man sich einfach mal anschaut, wie das Wired Magazine auf dem iPad aussehen wird (mit Video!), hat man ganz schnell Pipi in den Augen – so toll ist das.

Nun, in Zukunft wird man hoffentlich jede Menge Magazine auf dem iPad finden können – Spiegel, Focus, was auch immer. Das werden dann vermutlich alles ganz brauchbare Umsetzungen der Print-Magazine. Aber da gibt es noch eine ganz spezielle Sorte an Magazinen, die auf dem iPad tatsächlich einen wahnsinnigen Mehrwert bieten könnte: Automagazine.

Ich wäre da natürlich besonders scharf auf Magazine wie Chrom & Flammen sowie das Street Magazine, aber im Prinzip gilt es für alle Autozeitungen und -magazine. Nun, wenn ich micht selbst beobachte, stelle ich fest, dass Autozeitungen quasi Bilderbücher für große Jungs sind. Die Fotos sind meist hochwertig und einfach schön anzusehen.

Nun könnte man in einer iPad-App eines Automagazines eben nicht nur die Artikel lesen, sondern die Bilder auch in Slideshows ansehen. Und direkt als Wallpaper auf dem iPad sichern. Das alleine ist schon ein cooles Feature. Aber es geht ja noch weiter! Die Chrom & Flammen experimentiert schon ein bisschen mit Video-Tests durch den Redakteur Björn Marek (P.S.: Wegen dem Ford GT von Geiger bin ich neidisch auf dich!). Die könnte man nun natürlich perfekt in die Artikel einbinden. Ein Traum wird wahr!

Aber das ist ja noch nicht alles. In fast allen Autozeitungen finden sich Anzeigenmärkte für Gebrauchtfahrzeuge. Ein Inserat hat da normalerweise ein winziges Bild und eine Beschreibung, mit der kaum jemand etwas anfangen kann. Bei Klick (bzw. “Tap”) auf so eine Anzeige in einer iPad-App könnte man nun einfach einen Layer mit weiteren Details und Fotos öffnen. Davon profitieren Verkäufer, Käufer und das Magazin selbst.

Und es gibt noch mehr. Dass das Anzeigengeschäft schlecht läuft ist jetzt nichts wirklich neues. Gerade für Nischenmagazine ist es sicher nicht einfach, überhaupt genug Werbekunden zu bekommen. Nur könnte diese Werbung jetzt interaktiv sein. Eine Anzeige für den neuen Audi A8, in der ich mir den Wagen in einer 360°-Ansicht ansehen kann und die Farben wechseln. Mit Link zur Website oder dank GPS im iPad direkt der Anfahrtsweg zum nächsten Audi-Händler, wo ich mir den Wagen ansehen kann.

Natürlich kann man in den Anzeigen dann auch Videos platzieren – z.B. die TV-Spots, die ja ohnehin schon produziert sind. Oder ein Anbieter für Tuning-Teile könnten jeden Artikel direkt in seinen Online-Shop verlinken, sogar tagesaktuelle Preise liefern.

Man, ich wünschte ich hätte Ahnung vom Programmieren mit dem Dev-Kit. Ich habe so unendlich viele Ideen…