Hallo, mein Name ist Patrick Queisler. Seit 2003 arbeite ich als Webdesigner in Bonn. Dies ist mein persönlicher Blog, meine Spielwiese. Willkommen!
Hi zusammen, ich hab lange nichts geschrieben, hatte einfach keine Lust.
Ich war letztes Wochenende mit Pati und Christiane im Rockoko, eine kleine Underground-Disco im schönen Kierspe. Wir waren früher schon oft da, eigentlich fast jedes Wochenende, aber die Musik wurde immer schlechter und irgendwann hat man’s dann halt sein lassen.
Das Rockoko hat nun aber seit kurzem einen neuen Besitzer, und eigentlich hat man in der Zeitung nur schlechtes gehört. Keine Hardcore-Metal Abende mehr, dafür Sonntags-Nachmittags Teenie-Disco. Muss das sein? So ein – ‘tschuldigung – geiler Laden der sich so billig verkauft?
Naja, Pati war auf jeden Fall wohl schonmal wieder da und meinte, das Samstags wieder so richtig die Party abgeht. Da hatte er nicht unrecht!
Unter dem Motto “Rockoko Klassik” kann man wieder herrlich fiese Musik hören und headbangen, geil! Kleiner Auszug an Bands gefällig? Rammstein, System Of A Down, Disturbed, Megaherz, Metallica, Sepultura, …
Es war also mal wieder ein richtig geiler Abend in dieser richtig geilen Disco, danke!
Bei Johanna gehts anders zu, in diesen Minuten hält sie ihre mündliche Prüfung, und ich warte eigentlich gerade nur darauf dass sie mich anruft und es geschafft hat. Schon komisch, wenn man bedenkt, wie viel von 30 Minuten reden abhängen kann.
Ich hoffe wir können relativ schnell zusammenziehen, die Wohnung geil einrichten und uns 2 kleine Katzen holen, quasi ne Mini-Familie.
Wünscht uns Glück!
So, um mal wieder ein bisschen was zu schreiben, hier die letzten Infos:
Ich hab meine Ausbildung seit letztem Donnerstag nun offiziell abgeschlossen, bin also jetzt “Mediengestalter für Digital- und Printmedien, Fachrichtung Mediendesign – Non-Print”. Man könnte aber auch einfach “Webdesigner” sagen, das ist bei mir ebenso zutreffend. Lustig finde ich, dass man echt noch so einen Gesellenbrief bekommt, irgendwie urig.
Wie die meisten von euch wissen war ich noch nie ein großer Theoretiker, dementsprechend gabs in diesem Prüfungsteil auch nur eine 4 (2 Punkte an der 3 vorbei), dafür in der Praxis eine wunderbare 1! Ich denke die Praxis ist eh wichtiger, also bin ich ganz zufrieden.
Am Freitag haben wir dann Abends noch in der Rheinaue gefeiert. Mehr davon erzähle ich aber lieber nicht, was nicht heißen soll dass es nicht gut war *zwinker*.
Johanna war gerade beim Arbeitsamt, sie bekommt tatsächlich noch “Arbeitslosengeld 1″, und das wird nicht mal nach ihrer Ausbildungsvergütung, sondern nach dem was sie als Festangestellte verdienen würde berechnet. Wer mir jetzt nicht ganz folgen kann: Das ist eine gute Nachricht!
Selbst wenn sie jetzt keinen Job findet, könnten wir eigentlich schon zusammen ziehen, da sich das auch so prima finanzieren lässt. Außerdem gibt noch eine Unterstützung für den Umzug (mal eben 4500€) nach Bonn, echt prima.
Ab Freitag hab ich dann auch Urlaub, Johanna kommt schon am Donnerstag, und Freitag gehts wohl zum Grillen am Rhein.
- Klimaanlage im Büro läuft endlich (und ich hab schon Halsschmerzen).
- Johanna hat mir am Wochenende DREI graue (eigentlich weiße) Haare entfernt, die hängen jetzt im Büro.
- Wir haben Urlaub, Johanna schon am Montag, ich eine Woche später bis Monatsende.
- Der Golf ist verkauft.
- Am Donnerstag hab ich meine Ausbildung offiziell hinter mir, ab Freitag dann Angestellter.
- Ich trinke momentan mehr Red Bull als Wasser.
Um auch dieses Mal wieder ein tolles Zitat zu bringen:
Wenn du nach vorne willst,
dann musst du besser sein.
Geh voll auf Risiko,
dann holt sich keiner ein.
Du kannst nicht aufhörn, denn es wird krasser mit jedem Kick.
Zu viel ist nicht genug.
Die Zeit ist gegen dich.
Du lebst im Highspeed.
Verlieren willst du nicht.
Komm und hol dir den Kick. Immer am Limit.
In diesem Sinne, willkommen in meinem Leben, und danke an Silbermond für tolle Songs! :-)
Nachdem gestern die halbe Computerwelt total ausgetickt ist und macuser.de seitdem nicht mehr zu erreichen ist, sag ich es euch jetzt auch noch mal mit einem Tag Abstand:
Apple wechselt zu Intel
So, das musste jetzt mal raus. Ab 2006 wird es also auch Macs mit Intel Prozessoren geben, ab 2007 gibt es dann gar keine PowerPC Prozessoren von IBM in Apple Systemen mehr.
Gut, manche drehen jetzt total durch, weil Apple/IBM ja immer der Jedi-Ritter war, der gegen das Imperium Microsoft/Intel angetreten ist. Klar, Apple ist eine Religion. Aber Apple wird auch eine bleiben. Die Software wird weiterhin wie bisher laufen, wir haben immer noch unser OS X, und vielleicht kann man ja sogar auf einer anderen Partition Windows installieren (falls man dann doch mal ein ordentliches Game spielen will). Ok, das ist unwahrscheinlich, weil der Rest ja weiterhin von Apple kommt. Wir werden auch also keine mausgrauen Billig-Macs bei Aldi sehen, und das ist gut so.
Steve Jobs, Apple CEO:
Unser Ziel ist es, den Kunden die besten Personal Computer der Welt anzubieten
Genau das wollen wir doch auch, die besten Computer der Welt. Was jetzt unter der Haube steckt, mein Gott, wen interessierts (außer Yoda)? Die Centrino Prozessoren haben schon ganz deutlich gezeigt, wohin die Zukunft geht: Leistungsstark und effektiv. Ich meine, IBM braucht ja für die jetzigen G5 Prozessoren schon eine Wasserkühlung, und wir sind noch nicht einmal bei 3Ghz. Wo soll das hinführen? G5 PowerBooks werden wir nun sicher auch nicht mehr sehen, mein G4, mit den ich hier gerade schreibe, ist schon eine ganz gute Heizung für die Handflächen.
Auf in eine neue Ära, auf zu Intel Prozessoren, auf zu richtig geilen Systemen, auf zum Atem!
Am Dienstag ging es um meine Zukunft. Abschlussprüfung war angesagt. Ich war eigentlich nicht wirklich nervös und auch 45 Minuten zu früh da (man weiß ja nie, ich hab einfach mal ein spontanes “Ich-will-nicht-weiter-fahren” meines Autos mit eingeplant). Naja, erstmal draußen gewartet, nen Kaffee getrunken und mit den anderen ein bisschen rumgequatscht, was man halt so tut wenn man auf gar keinen Fall über ein bestimmtes Thema reden will.
Naja, zur Sache: Der erste Teil war Wirtschaft, eigentlich der Teil, der mir am wenigsten liegt. Nicht weil ich es nicht verstehen würde oder mich nicht interessiert, sondern weil ich darauf am wenigsten vorbereitet war. Zum Glück war dieser Teil durchaus machbar, nicht leicht, aber auch nicht schwer (im Vergleich mit dem, was noch folgen sollte).
Der zweite Teil war Design, mein Sperrfach. Das heißt, in diesem Fach muss ich mindestens 50% erreichen, sonst bin ich durchgefallen, egal wie gut ich in den anderen Teilen bin. Der Teil war schwer, aber ich denke ich habs noch ganz gut gemeistert.
Der dritte Teil, Medienintegration. Das war einfach nur unmenschlich. 75% der Fragen kamen aus dem Printbereich, die anderen waren einfach nur unsinnig. Stichworte gefällig? Normarbeitsplatz, Warnzeichen im Betrieb. Total schwachsinnig. Mal ganz ehrlich, das Ergebnis dieser Prüfung sagt doch in keinster Weise aus, wie gut ich als Mediengestalter (in der Theorie) bin. Schon echt traurig.
Nach diesem Teil waren wir alle ziemlich fertig, weil es einfach alle extrem schwer fanden. Ziemlich deprimiert gings dann in den letzten Teil der Prüfung: Kommunikation.
Im Deutschteil ging es daraum, einen kurzen Text über die PISA-Studie in ein Baumdiagramm umzusetzen. Dummerweise war der Text nicht für ein Diagramm geeignet, aber man tut halt was man kann.
Der Englischteil war total lachhaft, aber hey, nach so einer harten Prüfung hat man sich darüber gefreut.
Danach gings dann zum Rhein mit Suha, Cordula und Johanna, ein bisschen chillen und Bierchen trinken. Irgendwann zogen dann Wolken auf und wir sind zu Suha gegangen, war gemütlich. Abends dann noch mit Suha und Johanna zu Burger King (ganzen Tag nichts gegessen, puh) und danach nach Kierspe.
Während der Autofahrt hörte ich dann ein unheimlich tolles Zitat im Radio:
“If you want my future, forget my past”
Irgendwie sagt dieser unheimlich intelligente Satz genau das aus, was ich mir schon die ganze Zeit denke: Hauptsache durch.
Wenn ihr euch fragt, wer diesen genialen Satz gesagt hat: Nein, es war nicht Churchill und auch nicht Eisenhauer. Es waren die Spice Girls.