Hallo, mein Name ist Patrick Queisler. Seit 2003 arbeite ich als Webdesigner in Bonn. Dies ist mein persönlicher Blog, meine Spielwiese. Willkommen!
1. Würden sie sich selbst heiraten?
Nein, ich denke nicht. Nicht, weil ich mich nicht mag, sondern weil ich nicht so selbstverliebt bin. Und jeden Tag mit MIR zu verbringen… puh!
2. Was richtet mehr schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?
Unehrlichkeit, ganz klar.
3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust ihrer Schönheit?
Ich hab nichts zu verlieren ;-)
4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?
Ohne Navigationssystem habe ich immer versucht mich zurecht zu finden und bin grundsätzlich daran gescheitert. Gut, dass ich jetzt eins habe. Seitdem bin ich da rationaler.
5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen- oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?
Hier bleiben. Der Menschen wegen, die ich mag und die mir etwas bedeuten.
6. Was denken Sie: haben sie den schönsten Tag ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?
Kann ich die Frage beantworten, nachdem der Mustang da ist? :-) Nein, ich denke da gibt es kein Limit. Jeder Tag kann schön sein.
7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.
Sorry an die Romantiker, ich nehme die Kohle.
8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?
Das mache ich nicht an Wochentagen fest. Siehe Frage 6.
9. Was finden Sie an sich banal?
Ähm, ich weiß nicht.
10. Wonach riecht ihre Kindheit?
Nach Omas Gemühsesuppe.
11. Welches Lied würden Sie ihrem liebsten Menschen vorsingen?
Situationsbedingt. Ich habe unendlich viele “Lieblingslieder” und kenne von hunderten Songs die Texte auswendig.
12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?
Für die Menschen um mich herum., für Freunde und Familie.
13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?
Klar, lauter als in Gesellschaft!
14. Haben Sie in Ihrem Leben genug Liebe bekommen? Und gegeben?
Ich arbeite dran und kann mich nicht beschweren.
15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?
Mal so, mal so. Meine Vergangenheit auf Fotos hat mich noch nie so interessiert, die ist noch ganz gut in meinem Kopf.
16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?
Ich glaube das Problem ist nicht das eine Jahr, sondern die Zeit danach. Jeder Mensch verändert sich jeden Tag ein kleines Stück – zumindest bemerke ich das bei mir laufend. Von mir aus sehe ich da keine Probleme? Schatz? :-)
17. Ist Erfolg eine Illusion?
Warum sollte das so sein? Dann wäre ja auch eine Niederlage eine Illusion. Das Ende der Emotionen?
18. Haben Sie heute schon etwas geteilt?
Meine Gedanken!
19. Was wünschen Sie sich für ihr Leben?
Ruhe, Gesundheit, Kraft – und viele gute Freunde.
20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?
Kommt schwer drauf an. Ich bin bestimmt nicht für Spontanität bekannt, aber es gibt Dinge, die mich immer und sofort reizen würden. In 10 Minuten Bungee-springen? Bin dabei! Heute Abend das neue orientalische Restaurant ausprobieren? Wie wärs mit nem Döner?
via Meg
Irgendwie sind wir am Samstag auf die Idee gekommen, dass wir nächstes Jahr doch mal umziehen könnten. Nicht weil uns unsere Wohnung nicht gefällt, sondern weil es vielleicht noch besser geht. Dabei sind unsere Vorstellungen sicher nicht ganz einfach zu erfüllen:
Ich denke wir sparen dann erstmal für eine große, schöne Küche :-).
Eine konfuse Überschrift für einen multithematischen Beitrag. Es geht um das letzte Wochenende. Am Freitag waren wir bei IKEA und haben ganz viele Kerzen gekauft, die finden wir nämlich super. Eigentlich sollte das aber nur ein Zwischenstopp sein. Denn danach war eigentlich geplant, nach Viersen – nähe der holländischen Grenze – zu fahren um einen Mustang zu besichtigen.
Jaahaaa, dumm gelaufen. Wir wollten gerade bei IKEA losfahren, da fand unser Navi (ein TomTom GO 510) keinen Satelliten mehr. Ok, einfach nochmal neustarten. Jetzt nur noch Streifen auf dem Bildschirm. Oh oh, nicht gut. Noch ein paar Mal neu gestartet, und irgendwann hatten wir sowohl Bild als auch eine Verbindung zum Satelliten. Losgefahren und… nichts. Auf der Karte bewegte sich nichts mehr. Na herrlich.
Also ab in die Kölner Innenstadt, dem Mustang-Besitzer abgesagt und ein neues Navi gekauft, grummel, und das zu der Jahreszeit, wo man eh kein Geld übrig hat. Dafür besitzen wir jetzt ein TomTom GO 740 LIVE. Tolles Teil :-). Danach waren wir noch auf dem Weihnachtsmarkt, der natürlich irre voll war. Aber Wurst und Pilze waren leeeeecker!
Am Sonntag starteten wir dann den nächsten Versuch, den Mustang zu besichtigen. Und diesmal hats geklappt. Ein wirklich tolles Auto. Erst ein gutes Jahr alt, nur 15.000 km gelaufen, roch von innen quasi noch neu. Genau die Ausstattung, die ich haben wollte. Und schon auf Autogas umgerüstet – also PERFEKT! Dummerweise wurde der Wagen über eBay versteigert, und so musste ich noch ein paar Stunden warten und dann mitbieten.
Inzwischen waren wir aber wieder in Köln. Wir waren zum Essen verabredet, und zwar in der unsicht-Bar. Die Vorstellung, gleich im Dunkeln zu essen, macht mich allerdings weniger nervös als die Auktion, die in diesen Minuten auslief. Kurz vor Schluss geboten und – verloren. Leider 700€ zu wenig. Wirklich, wirklich schade. Der Wagen ging dann für 19.500 € weg – ist allerdings meiner Meinung nach locker 22 bis 23.000 € wert. Mindestens. Aber man kann ja leider nicht ausgeben, was man nicht hat.
Das Essen war dann übrigens trotzdem sehr interessant. Man wird nur recht schnell müde, so im dunkeln. Aber ich habe mich nicht bekleckert! :-)
Mal abgesehen von Stress, Druck und Kopfschmerzen muss ich nun noch einen anderen Preis bezahlen. Meine Augen. Ich hatte ja schon das Gefühl, dass ich immer schlechter sehen kann. Leicht kurzsichtig war ich immer, aber nie so, dass es mir wirklich aufgefallen wäre. Selbst mit Brille war der Unterschied einfach sehr gering.
Aber inzwischen wurde es echt seltsam. Ich hatte irgendwie immer einen Schleier vor den Augen, alles war wahnsinnig unscharf – und da war ich dann heute mal beim Optiker.
Aus meinen -1 Dioptrien sind -2,5 geworden. Traurig aber wahr – wenigstens erklärt das so einiges.
Der Sehtest war lustig: Gestell auf die Nase und verschiedene Einstellungen getestet. Blick auf ein paar Zahlen in weiter Ferne und dann immer nur “besser” oder “schlechter” sagen. Irgendwann fummelte der – übrigens sehr nette – Optiker dann wieder an dem Gestell rum, ich schaue auf die Zahlen und frage: “Was haben sie denn jetzt gemacht, ich seh ja GARNICHTS mehr?”.
Die trockene Antwort: “Das war jetzt ohne Gläser”. Autsch!
Nächste Woche hat sich das dann erledigt, und ich darf endlich die Natur in HD-Qualität erleben. Für den Job würde ich vermutlich jeden Preis bezahlen :-)